Die Baugruppe 4

Die Häuser Albert-Roßhaupter-Straße 57 bis 63. Die beiden Gebäude an der Albert-Roßhaupter-Straße (ehemals Forstenrieder Straße) wurden 1925 bis 1927, als Abschluss der ersten Bauphase der Genossenschaft errichtet. Sie enthalten jeweils zwei Häuser und boten ursprünglich Platz für 26 Wohnungen, einen Milchladen, einen Kolonialwarenladen, eine Metzgerei, das Büro der Genossenschaft sowie eine Gaststätte mit Nebenzimmer. Die Häuser wurden, ebenso wie dieBaugruppe III, vom Architekten G. Leindecker entworfen, was einige Ähnlichkeiten in der Putzdekoration deutlich zeigen. Sie sind quer zur Kriegersiedlung als Kopfbauten angeordnet und geben so einen optischen Abschluss der übrigen Siedlung. Der dadurch unterstützte Charakter einer geschlossenen Einheit wird durch ein Tor zwischen beiden Baukörpern verstärkt.

Heute ist von den Ladengeschäften aufgrund geänderter Anforderungen nur noch die Gaststätte übrig. Die Ladenflächen wurden nach und nach in Wohnungen umgebaut. In den Räumen des Kolonialwarenladens befindet sich das jetzige Genossenschaftsbüro. Hier war bis 1991 noch ein Lebensmittelgeschäft ansässig. In den beiden Blöcken stehen heute 24 Wohnungen mit einer Fläche von 72qm und 82qm zur Verfügung, welche größtenteils in jüngerer Zeit modernisiert und dem aktuellen Standard angepasst wurden. Die Anwesen Albert-Roßhaupter-Straße 57 und 59 wurden kürzlich mit einer zentralen Heizanlage in moderner Brennwert-Technik ausgestattet, woran derzeit sukzessive die einzelnen Wohnungen angeschlossen werden.